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© by Fantasy '99
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Hupfeld
Phonoliszt-Violina

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Zu den eindrucksvollsten
mechanischen Musikinstrumenten gehört zweifelsohne Hupfelds
Phonoliszt-Violina. Dass auch Violinen mit grosser Meisterschaft
mechanisch gespielt werden können, versetzt jeden, der es zum
erstenmal erlebt, in grenzenloses Erstaunen. Weil das früher nicht
anders war, konnte Hupfeld die Violina zwei Jahrzehnte lang sehr
erfolgreich in der ganzen Welt verkaufen. Der kreisförmige
Geigenbogen ist mit Rosshaar bespannt. Die Geige wird je nach Bedarf
durch ein fein reguliertes, pneumatisches System schwächer oder
stärker gegen den rotierenden Geigenbogen gedrückt. Kleine,
gummistoffbezogene Balgen betätigen Finger, die auf der Geigensaite
die entsprechenden Töne abgreifen. Die Faszination ist komplett,
wenn man erlebt, wie alle von einem Geigenvirtuosen beherrschten
Techniken von dieser Maschine nachvollzogen werden. |
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Von enthusiastischen Bewunderern
wurde die Phonoliszt - Violine als das 8. Weltwunder bezeichnet.
Wieviel Violina-Instrumente in der Zeit zwischen 1908 und 1930, dem
Ende der Ära mechanischer Musikinstrumente, gebaut wurden, bleibt
noch herauszufinden. Obwohl die Produktion mit grosser
Wahrscheinlichkeit mehrere Tausend betragen hat, sind weltweit nur
80 Instrumente erhalten geblieben. |
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